Experimentierfreude: Ich mache das jetzt ganz einfach!

 

Unter Experimentierfreude ist ganz allgemein die Fähigkeit zu verstehen, mit alten, gewohnten, vertrauten oder aber auch gänzlich unbekannten Inhalten in immer neuen Zusammenhängen und Situationen real oder in Gedanken zu spielen und zu experimentieren oder aber etwas in neuartiger Weise aufzufassen und darauf in ungewohnter Weise zu reagieren bzw. dabei in bislang noch nicht ausprobierter Weise zu handeln und sich zu verhalten.

 

Jetzt könnte man sagen: Der/die eine hat es, der/die andere hat es nicht! Das ist aber nicht richtig, denn im Grunde verfügt jede/r über die Experimentierfreude und dabei ist viel mehr die Frage, wer lässt diese bei sich in welchem Ausmaß zu, kultiviert und nutzt sie als Entwicklungs- und Innovationsinstrument?

 

Wichtige Voraussetzungen für das Freisetzen können von Experimentierfreude sind (1) Neugier im Allgemeinen, damit verbunden die (2) Freude an der Gestaltung und im weitesten Sinne eine (3) konstruktive Fantasie. Das Ganze gemischt mit einem Schuss (4) Mut und den (5) Willen sich auch gegen Widerstände durchzusetzen und dabei auch mehr oder weniger angenehme Konflikte in Kauf zu nehmen schafft den Raum für Ideen, die innovativ sind oder zumindest zu einem beachtlichen Anteil mit innovativen Anteilen angereichert und durchzogen sind.

 

Das menschliche Leben wäre nicht so potenziell vielfältig, wenn nicht neben der Anpassung bzw. der bloßen Ein- und Unterordnung die Experimentierfreude als wichtiger Entwicklungsmotor, das Verlassen und Aufgeben vertrauter Routinen und Gewohnheiten antreiben würde. In diesem Sinne ist die Experimentierfreunde der Christoph Columbus, Michelangelo Buonarroti, Leonardo da Vinci, die Marie Curie oder Bertha von Suttner im Kopf.

 

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