Glauben? Vermuten? Meinen? Wissen?

Immer wieder ein ganz besonders "heißes Eisen" in Seminaren, wenn es vonseiten der Teilnehmenden um die Frage geht: "Glauben, vermuten, meinen oder wissen Sie das jetzt!?"


Wer in der Erwachsenenbildung arbeitet, sollte zumindest die Unterscheidung dieser vier Modi des - um in Anlehnung an Immanuel Kant zu formulieren - "Fürwahrhaltens" kennen und voneinander abgrenzen können. Diese Fähigkeit bewusst unterscheiden zu können und sich in der Vermittlung so gut es nur geht auf der Ebene des Wissens zu bewegen, hat für die Be- und Erarbeitung von Inhalten für z.B.

  • "Was sind echte Effizienzfaktoren eines guten Teams?",
  • "Wodurch und womit verbessert sich die Kommunikation in einer Gruppe?"

oder die Frage nach:

  • "Wie kann mit übermäßigem Stress sinnvoll und zielführend umgegangen werden?"

hinsichtlich der persönlich-praktischen Relevanz der Ergebnisse einen wesentlich qualitativen Einfluss.


Unser Tipp: Wenn Ihnen als Workshop- oder Seminarteilnehmde/r jemand auf die Ihre Nachfrage: "Glauben, vermuten, meinen oder wissen Sie das?" mit negativen Emotionen, ausweichenden Antworten oder auch offener Ablehnung reagiert, dann stehen Sie am besten sofort auf und gehen!


Wer sich mit Kants Denkweise -  ein möglicher Ansatz - in diesem Bereich vertiefen möchte, der/die findet hier einen guten und vor allem das Denken anregenden Beitrag.


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