Alles Gute zum Jahreswechsel

Bildungspartner Österreich

Vorsatzzeit

Wie jedes Jahr wird für viele Menschen genau ab Silvester wieder einmal alles besser werden. Schön wäre es, aber das Leben lässt sich nicht - auch wenn sich das viele wünschen - von einem auf den anderen Tag umkrempeln. Und außerdem verglühen die besten Vorsätze nicht selten schon - buff - mit den letzten Neujahrsraketen.


Wozu dann das ganze Brimbamborium? Wir meinen, es kann auf keinen Fall schaden, zumindest einmal im Jahr - und wenn es sein muss, dann halt zum Jahreswechsel, einen kurzen Blick zurück und einen weiteren Blick nach vorne in die Zukunft zu werfen und sich "den einen oder anderen guten Vorsatz" in den Kopf zu nehmen. Vielleicht fragen Sie: Warum und wozu Vorsätze?" Vorsätze sind im Grunde nichts anderes als ein kindlicher Versuch, Fassung und Kontrolle über das Leben zu haben und vor allem auf Dauer zu behalten. Denn was der Mensch überschauen und kontrollieren kann, bereitet wenig bis gar keine Probleme. Tatsächlich entspringt es aber einem uralten kindlichen Wunschdenken, dass im "neuen Jahr" alles anders, besser, unbeschwerter und vor allem leichter sein muss. Selbstverständlich braucht der Mensch derart kindliche Wünsche und gesund ist wer viele davon hat. Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und Ziele machen das Leben erst richtig süß und sind die Quellen der wahren Lust und Freude.


Aber im Unterschied zu den Kindern wissen erwachsene Menschen auch ganz genau, dass zum einen nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen und zum anderen, sie für die Erfüllung ihre Wünsche, selbstverantwortlich hart arbeiten und ihre "Hintern" in Bewegung setzen müssen. Das ist die weniger angenehme Kehrseite der Medaille die konsequent daran erinnert, das jeder Mensch selbst für sein Glück verantwortlich sind.


Mit großer Wahrscheinlichkeit ist der Jahreswechsel genau so eine Zeit, in der sich die Menschen einfach die kindliche Seite der Medaille intensiver betrachten - Gut so! Wir wünschen Ihnen allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!


Autor: Manfred Hofferer


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