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Hilfe ich muss mich bewerben

... mich bewerben: Tipps für Jugendliche zum Einstieg in den Arbeitsmarkt

Wer sich als Lehrling bewerben möchte sollte in jedem Fall rechtzeitig damit beginnen. Jetzt ist die richtige Zeit dafür! Wer rechtzeitig beginnt, hat in der Regel auch die besseren Chancen. Worauf Jugendliche in jedem Fall noch achten müssen, wenn sie eine Lehrstelle suchen:

 

Die Basics

Für jede Bewerbung gilt die Grundregel, das sie fehlerfrei und sorgfältig formuliert sein muss. Dabei muss ganz besonders das Augenmerk darauf gelegt werden, dass vor allem die Motivation für genau den angestrebten Beruf herausgearbeitet wird und die persönlichen Interessen deutlich erkennbar werden. Viele Unternehmen bieten mittlerweile die Möglichkeit, sich online oder per E-Mail zu bewerben; eine gute Sache. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass handschriftlich ausgefüllte Bewerbungsbögen einfach ein zusätzliches Plus bekommen und Gutpunkte bringen. Handschriftliche Lebensläufe lassen nicht nur auf die Persönlichkeit des Jugendlichen, sondern auch z.B. auf seine/ihre Motivation und Sorgfalt schließen.

 

Warum soll ich gerade Sie nehmen?

Wer den zukünftigen Chefs mit der Bewerbung bzw. dem Motivationsschreiben nicht wirklich ein Interesse am gewünschten Beruf vermitteln kann und mehr oder weniger einfach „nur einen Job“ haben möchte, hat von vornherein eher schlechte Karten. Bei gar nicht wenigen Unternehmen spielen Noten eine nachgereihte Rolle. Zwar muss eine Basis in den wichtigsten Bereichen (z.B. Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache) gegeben sein, aber die Noten alleine sind nicht ausschlaggebend dafür ob man die begehrte Lehrstelle bekommt oder nicht. Wirtschaftsunternehmen sind heute froh, wenn sich junge Leute für ein Handwerk interessieren und sie zukünftige gute und loyale junge Mitarbeitende für sich gewinnen können. D.h., auch wenn die schulischen Voraussetzungen nicht die besten sind, braucht man den Kopf nicht hängen lassen, denn das heißt noch nicht, dass man nicht doch eine gute Lehrstelle finden kann.

 

Wird man zu einem Vorstellungsgespräch, Aufnahmetest oder einem Lehrlingscasting eingeladen, dann zählt immer noch - vor allem anderen - das Auftreten! Das Auftreten und die äußere Erscheinung entscheiden ganz oft, ob jemand die Lehrstelle bekommt oder nicht. Das heißt auch, dass eine ordentliche und saubere Kleidung in jedem Fall ein Muss ist. Bitte nicht falsch verstehen, das Outfit kann durchaus jugendlich sein und Jeans sind heute auch kein echtes Hindernis mehr und auch für den Fall, dass man Piercings oder/und Tattoos trägt ist das nicht wirklich ein Problem. Mittlerweile tolerieren Unternehmen derartigen Körperschmuck und haben kein Problem damit. Bei Piercingträger/innen macht es aber in jedem Fall einen besseren Eindruck, wenn sie sich diese für das Bewerbungsgespräch heraus nehmen. Auf keinen Fall darf man vergessen, dass es aber auch Unternehmen gibt, die in diesem Zusammenhang eher konservativ eingestellt sind und entsprechend ablehnend reagieren. Für diese sind Piercings oder Tattoos eher noch ein klarer Absagegrund.

 

Klassisch aber richtig gut!

Auf keinen Fall dürfen Jugendliche im Kontakt mit den Firmenverantwortlichen auf die traditionellen Begrüßungs-, Höflichkeits-, Umgangs- und Verabschiedungsformen vergessen. D.h., es gilt immer noch das aktive Grüßen sowie das Hand-Geben und selbstverständlich ein Bitte und Danke. Ebenso wartet man, bis man aufgefordert wird Platz zu nehmen oder etwas zu erzählen und eine Frage möchte auch beantwortet werden. Wer das beherrscht hinterlässt in jedem Fall einen sehr guten Eindruck (eine zweite Chance bekommt man in der Regel ohnedies nicht). Sicher ist auch, dass sich die Chancen in den Betrieb als Lehrling aufgenommen zu werden überproportional verschlechtern, wenn auf diese grundlegenden Umgangsformen verzichtet oder dagegen verstoßen wird.

 

Cool oder uncool?

Auch wenn es für Jugendliche vielleicht als uncool gilt, ist es für viele Unternehmer/innen wichtig, auch ihre Eltern/teile kennenzulernen. Dabei ist aber zu beachten, dass diese nicht unaufgefordert gemeinsam mit dem/der Jugendlichen zum z.B. Erstgespräch erscheinen. „Das kann ganz schön in die Hose gehen“ und nicht als Zeichen der Unterstützung, sondern als mangelnde Selbstständigkeit oder fehlendes Selbstbewusstsein ausgelegt werden. Daher einfach im Unternehmen vorher nachfragen, ob eine Begleitung durch die/den Eltern/teil erwünscht ist.

 

Sicher ist, wer diese ganz einfachen Hinweise ernst nimmt und sich darauf entsprechend vorbereitet hat in jedem Fall bessere Chancen. Viel Erfolg!

 

Autor: Manfred Hofferer


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