Seminarraum Natur

Seminarraum Natur

Der größte Seminarraum der Welt

Erinnern Sie sich an Ihr letztes Seminar, das Sie besucht haben? Und? Hat Sie der erste Blick in den Seminarraum motiviert, hat er eine warme Wohlfühlatmosphäre ausgestrahlt und Sie zum kreativ sein und lernen angeregt? Oder ist es nicht vielmehr so, dass Sie sich an zwar nette, aber eher eintönige Räumlichkeiten erinnern, die mit mehr oder weniger bequemen Sitzmöbeln und Tischen, sowie der üblichen Seminartechnik ausgestattet waren?

 

Das klassische Ambiente überwiegt – immer noch

Erstaunlicherweise wird noch immer überwiegend ein derart klassisches Ambiente für Aus-, Fort- und Weiterbildungen genutzt. Die Hauptthemen, die - im betrieblichen Kontext - in derartigen Milieus überwiegend bearbeitet werden, sind

  • Ausbildung und Training von Mitarbeitenden in unterschiedlichen fachlichen Themenbereichen
  • Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen sowie Aufbau und Verbesserung der Unternehmenskultur
  • Erarbeiten und Implementieren neuer Prozesse, Strukturen und/oder Strategien
  • Lösung von unterschiedlichen Problemen innerhalb eines Unternehmens
  • Kreatives Arbeiten bzw. Innovation und Entwicklung fördern

Allesamt Themen, bei denen vor allem Inspiration, Motivation und viel Kreativität gefordert sind, um die jeweiligen Aufgabenstellungen erfolgreich bearbeiten und lösen zu können. Damit sich diese Aspekte bestmöglich entfalten können, braucht es nicht nur erfahrene Trainer/innen, sondern auch geeignete Orte, die ihnen den richtigen Raum geben.

 

Die Natur der größte Seminarraum der Welt!

Der größte Seminarraum der Welt ist - wenn der Ausschnitt gut gewählt wurde und zum Meeting- bzw. Seminarthema passt - an sich schon ein Ort der Inspiration, der Kreativität, der Bewegung, der Entspannung und Ruhe sowie der Kontemplation. Die Natur ist ein unmittelbarer, stets offener und auf das höchste Maß flexibler und anpassungsfähiger Ort, für alle möglichen Arbeitsthemen, die gleichzeitig Freiräume zu den verschiedenen Problemstellungen, Trainings- und Lernbereichen und die damit verbundenen verschiedenen Anforderungen, bereithält. Zudem fördert die Arbeit in und mit der Natur auch nahezu selbstverständlich und quasi nebenbei durch ihre Vielfältigkeit und Variabilität das soziale Miteinander und die kreative Teamarbeit.

 

Der Ort als pädagogisches Werkzeug

Für Pädagoginnen und Pädagogen ist der Ort und Raum als solches immer auch ein ganz wichtiges pädagogisches Werkzeug und Instrument, genauso wie die Methodik, die Didaktik oder die genutzten Grundlagentheorien. In und mit der Natur lassen sich die wichtigsten Grundbedingungen für nachhaltiges Lernen relativ einfach realisieren und breit abdecken. Wer sich im „Seminarraum Natur“ auskennt und damit auch gezielt als Pädagoge/in umgehen kann, findet

  • geschlossene Bereiche für konzentriertes Arbeiten im Team, genauso wie
  • offene Bereiche für informelle Kommunikation, Brain-Stormings oder den gezielten Erfahrungsaustausch,
  • Raum für praktische und realitätsnahe Aufträge, Projekte und Übungen ebenso wie
  • Orte für den Rückzug, die Entspannung, Erholung und Regeneration.

Aus der Sicht der Outdoorpädagogik, die explizit und gezielt die Natur als Seminarraum nutzt, ist diese an sich kein großartig philosophisch besetzter oder ideologisch überformter (Begriffs-) Bereich oder Widerspruch zu Kultur, sondern einfach zunächst einmal ein Raum, der sich für pädagogisches Arbeiten an unterschiedlichsten Themen und Zielbereichen durch seine bloße Anwesenheit anbietet. Sie bildet einen ganz wichtigen Rahmen und Hintergrund für das in Kontakt kommen und die bestmöglich aktive Bearbeitung der jeweiligen Themen.

 

Fazit: Erst wer es selbst erlebt hat, kann den Unterschied beurteilen. Probieren Sie es - wenn Sie die Gelegenheit haben - ganz einfach einmal aus!

 

Autor: Manfred Hofferer

Jahrgang 1962, studierte u.a. Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Wien und ist der wissenschaftlich-pädagogische Leiter der Bildungspartner Österreich. In der Vergangenheit engagierte er sich für pädagogische und therapeutische Projekte und Ausbildungen im Sektor Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Nun widmet er sich schwerpunktmäßig pädagogischen Themen vom Ausbildungsabschluss über den Berufseinstieg bis hin zum Arbeitsalltag.

 

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