Sie sind am Weg?

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Auf die Plätze fertig los!

Konnten Sie den diesjährigen Sommer für sich nutzen? Die Bedingungen für diverse Freizeitaktivitäten waren ja hervorragend. Jenen, die das Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ beherzigten, bot die heiße Jahreszeit auch beste Gelegenheiten zum Wandern.


Wandern ist eine gute Metapher zum zielgerichteten Arbeiten. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Gipfel vor Augen, der Sie durchaus herausfordert und den Sie unbedingt erklimmen wollen. Was benötigen Sie dafür?

  • Ausrüstung: Eine solide Grundausrüstung sollten Sie schon haben, bevor Sie sich auf den Weg machen. Oder anders formuliert: ohne ein ordentliches Bündel an Fach- und Sozialkompetenz wird die „Wanderung“ – nicht nur im Arbeitskontext – zum echten K(r)ampf!

  • Anpassungsfähigkeit: für eine Expedition ins Hochgebirge bei durchwachsenem Wetter brauchen Sie anderes Equipment als für eine Tageswanderung bei Sonnenschein im erschlossenen Gebiet. Nicht jedes Vorhaben fordert Sie gleichermaßen. Vorbereitung ist das A und O. Und lassen Sie auch Ihren Hausverstand nicht zu Hause.

  • Know-How: Was bringt Ihnen die beste Ausrüstung bzw. das beste Wissen, wenn es an der situationsgerechten Anwendung hapert? Ein Kompass als solcher führt Sie noch lange nicht aus dem Nebel. Aber Sie können beruhigt sein: Anwendungen lassen sich mit Übung lernen.

  • Kraftreserven: Routinierte Wander/innen wissen: Wer sich im Talboden schon auspowert, erreicht den Gipfel nie. Teilen Sie sich daher Ihre Energie sinnvoll ein – setzen Sie einen Schritt nach dem anderen. Gehen Sie die Sache im Normaltempo an, bleibt auch noch Kraft für den Gipfel.

  • Innehalten: Wer ohne links und rechts zu schauen stur einen Berg erklimmt, büßt so einiges ein, mitunter kommt er/sie sogar vom richtigen Weg ab. Schauen Sie ruhig einmal auf die Seite – und genießen Sie Ihre Etappensiege. Wie ist es Ihnen auf dem bisherigen Weg ergangen? Haben Sie noch genügend Reserven für den Gipfel oder brauchen Sie eine Pause?

  • Nachfragen und sich austauschen: Sind Sie eine der Personen, die immer weiter geht, auch wenn sie sich nicht mehr sicher ist, ob der Weg noch stimmt? Eine mitunter fatale Idee. Ein kurzer Austausch mit Leuten, die Ihnen begegnen, kann nicht nur wegweisend sein, sondern Sie auch auf ganz andere Aspekte aufmerksam machen. Perspektivenwechsel – ein echtes Zauberwort.

  • Erfolge feiern: Endlich am Ziel? Der Aufstieg hat sich gelohnt und war vielleicht gar nicht so anstrengend wie befürchtet. Gratulation! Genießen Sie diesen Erfolg, erfreuen Sie sich am Ausblick und an der verdienten Rast.

  • Den Fokus nicht verlieren: Bleiben Sie konzentriert, bis Sie Ihre Wanderung vollendet haben und wagen Sie einen Blick zurück: Gab es Passagen, auf deren Überwindung Sie besonders stolz sind? Wo waren Ihre Stolpersteine? Und: was können Sie daraus für sich mitnehmen?

Fazit: Jetzt aber los! Tour geplant, Wetter gecheckt, Rucksack gepackt? Dann nichts wie los!? Viel Glück und Erfolg auf Ihrem Weg! Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie einfach mit mir Kontakt auf.

 

Autorin: Petra Jäger

Jahrgang 1978, studierte Internationale Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck und ist als Mitglied der Bildungspartner Österreich für den Westen Österreichs zuständig. Durch ihre mehrjährige Berufserfahrung in einem der größten Industrieunternehmen Österreichs konnte sie wertvolle Erfahrungen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung vom Lehrling bis ins Management sammeln und ist heute als Trainerin tätig. Ihre Schwerpunkte sind Lehrlings- und Ausbildertrainings sowie Outdoortrainings bis ins mittlere Management.

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