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Bildugspartner, Outdoorpädagogik, Persönlichkeit, Entwicklung, Karriere

Der Winter soll kommen!

Noch ist es nicht soweit, aber schon in absehbarer Zeit sind die Landschaften wieder mit einer hoffentlich dicken weißen Decke überzogen. Mit Schneeschuhen an den Füßen erkunden Naturfreunde/innen die Winterlandschaft auf besonders ruhige, langsame und entspannte Weise.

 

Schneeschuhgehen ist keinesfalls die abgespeckte Variante für Menschen, denen Skifahren oder Skitourengehen zu anstrengend ist. Es ist vielmehr eine ganz eigene Form, in aller Ruhe Winterlandschaften - und oft auch sich selbst - bei Tag und auch bei Nacht neu zu entdecken und in den Genuss vieler kleiner Naturschönheiten und Erfahrungen zu kommen. Zudem fördert die langsame Bewegung in der Natur - quasi nebenbei - eine ganz allgemeine Entspannung, Erholung und auch geistige Regeneration.

 

Aber Achtung: Gehen mit Schneeschuhen ist auf längeren Stecken wesentlich anstrengender als z.B. das Skitourengehen, da die Füße bei jedem Schritt deutlich vom Boden abgehoben werden müssen, Schritt für Schritt. Dabei wird nicht nur der Kreislauf angeregt, werden alle Muskeln beansprucht und der Körper besser durchlüftet, es wird vor allem die Oberschenkelmuskulatur trainiert. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt: Es können bis zu 1.000 Kilokalorien pro Stunde verbrannt werden!

 

Solange Schneeschuhwandernde auf verschneiten Forststraßen und -wegen oder entlang von Pisten unterwegs sind besteht keine Gefahr. Wenn sie sich jedoch abseits der markierten Wege und in unwegsames Gelände begeben, sollten sie in jedem Fall eine/n ortskundigen Experten/in an der Seite haben. Geübte Schneeschuhwandernde sind mit GPS-Gerät, Lawinenpiepserl, Wärmedecke und Schaufel ausgerüstet und verfügen über wetter-, schnee- und lawinenkundliches Wissen sowie Orientierung im Gelände.

 

In jedem Fall sollte man sich mit kleinen Wanderungen rechtzeitig darauf vorbereiten, dann ist das Gehen mit Schneeschuhen ein ideales Wintertraining für Körper, Geist und Seele.

 

Was sind die Vorteile:

  • kostengünstige Alternative zu teuren Wintersportarten
  • relativ leicht zu erlernen
  • man benötigt nicht zwingend einen Kurs oder eine Ausbildung - Schneeschuhe an die Füße und schon kann es losgehen
  • es wird keine spezielle Kleidung benötigt
  • Schneeschuhe kennen keine Altersgrenzen

 

Aber es gibt auch Nachteile:

  • Schneeschuhwandernde sind wesentlich langsamer als Skitourengehende und
  • die Streckenlänge ist wesentlich kürzer zu planen
  • der Rückweg ist ebenfalls eine Gehstrecke!


Fazit: Ab 15 cm Schneedecke kann es losgehen!

 

Autor: Manfred Hofferer

Jahrgang 1962, studierte u.a. Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Wien und ist der wissenschaftlich-pädagogische Leiter der Bildungspartner Österreich. In der Vergangenheit engagierte er sich für pädagogische und therapeutische Projekte und Ausbildungen im Sektor Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Nun widmet er sich schwerpunktmäßig pädagogischen Themen vom Ausbildungsabschluss über den Berufseinstieg bis hin zum Arbeitsalltag.

 

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Hier noch eine Infografik des Netzwerks Outdoorpädagogik zum Thema:

Schneeschuhwandern, Outdoorpäagogik

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