Hoch hinaus!

Hochseilgartentrainer Ausbildung

Hochseilgartentrainerausbildung - Ja warum eigentlich?

Als professioneller Bildungsanbieter stellen wir uns immer wieder auch die Frage nach den MOTIVEN und dem WARUM Teilnehmende eine Ausbildung absolvieren und in einem bestimmten Bereich arbeiten und interessieren uns für die HINTERGRÜNDE. Uns hat in den letzten Wochen die Frage beschäftigt, was sind die wichtigsten Argumente, die für eine Ausbildung zum/zur Hochseilgartentrainer/in sprechen und welche Motive treiben Menschen an, diese Ausbildung zu absolvieren und den Beruf zu ergreifen?

 

Dazu haben wir im Zeitraum Juli und August österreichweit in verschiedenen Hochseilgärten nachgefragt und uns um- und genau hingehört und eine ganz Reihe von hochinteressanten Argumenten und Motiven zusammengetragen. Die Analyse der Gespräche zeigt, dass sich die Argumente grob in vier Bereiche unterteilen lassen:

 

Das ist es!

  • Die spontan erstgenannten Argumente lauten in der Regel
  • Arbeit in und mit der Natur, mit Gleichgesinnten im Team
  • Umgang mit unterschiedlichsten Menschen und Zielgruppen; von Individual- und, Gruppengästebetreuung, über Schulklassen- und Jugendgruppenprogramme bis hin zu Firmentrainings
  • Freude und Spaß am „Unterstützen, Vermitteln und Beibringen“
  • Genießen gemeinsamer Erfolgserlebnisse mit den Teilnehmenden
  • Sammlung von praktischen (pädagogischen, gruppendynamischen, psychologischen u.a.) Erfahrungen für Ausbildung bzw. Studium

 

Aber da ist noch etwas!

 

Weiter ausgeführt wird, dass es ein nicht unerheblicher Antrieb ist, dass man

  • ein Einkommen/Zusatz- oder Nebeneinkommen erwirtschaftet, um das alltägliche Leben, das Studium oder einfach nur den einen oder anderen besonderen Zusatzwunsch (Urlaube, Reisen oder Hausbau usw.) zu erfüllen.
  • nicht nur Geld verdient, sondern gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit und Fitness tut.
  • in diesem Job eine ideale Verbindung von Sport, Freizeit und Beruf gestalten und finden kann.

 

Und auch das ist richtig wichtig!

 

Mit Fortdauer des Gesprächs verlagert sie die Argumentation in die Bereiche

  • Rasche Amortisation der Ausbildungskosten - Im Durchschnitt sind schon nach 1,5 bis 2 Monaten Arbeit die Kosten wieder eingearbeitet.
  • Die Möglichkeit der Vorfinanzierung durch den/die Arbeitgeber/in. D.h., das die Ausbildungskosten vom/von der Hochseilgarteneigentümer/in vorfinanziert werden und diese dann entsprechend abgearbeitet werden. In der Praxis ist das in 10 Arbeitstagen im Zeitraum von ca. 1,5 Monaten möglich.
  • Unmittelbare Jobmöglichkeit, d.h., man muss nicht lange suchen oder warten, sondern schon unmittelbar nach der Ausbildung geht es direkt los.
  • Größtmöglich freie Entscheidung hinsichtlich der Einteilung der Arbeits- und Einsatzzeiten
  • Relativ gute Entlohnung - es ist keine Seltenheit, dass TrainerInnen bei entsprechendem Einsatz auch über EUR 1.200,- hinaus pro Monat verdienen können.
  • Variable Abrechnungsmöglichkeiten. Hier bestehen - und das ist gerade für z.B. Studierende bzw. Menschen die geringfügig Dazuverdienen wichtig – in der Praxis je Arbeitgeber/in verschiedene Möglichkeiten.
    • Werkvertrag
    • Honorarnote oder aber auch
    • Festanstellung

Ohne, das geht gar nichts!

 

Gegen Ende der Gespräche tauchen dann in der Regel weitere Hinweise auf, die eine nicht unerhebliche Rolle spielen und dabei werden immer wieder folgende und ähnliche Argumente ins Treffen geführt:

  • „… dass man etwas kann, das Besonders ist und andere eben nicht können.“ (Friedrich K.)
  • „… Selbstverwirklichung eine Rolle spielt und für mich ganz wichtig ist“ (Maria W.)
  • „… im Job echte Sinn-, Zufriedenheits- und Wohlfühlerlebnisse realisiert werden und wichtig sind.“ (Klaus M.)
  • „… man fern ab von der Alltagsroutine einen guten Ausgleich zur Alltagsanspannung und -hektik hat“ (Fritz R.)

 

Fazit

 

Interessant, finden Sie nicht!? Für uns war neben dem klären der Inhalte spannend zu erleben, dass bei allen Gesprächen immer mehrere Argumente - und immer auch aus allen vier Bereichen - genannt wurden. Dieses Wissen um die Hintergründe und Motive ist für uns enorm wichtig, da es hilft, uns in der Vorbereitung des Ausbildungsangebots, auf die Zielgruppe einzustellen und entsprechend vorzubereiten. Das inhaltlich-fachlichen ist zwar eine wichtige Sache, wird aber immer vom Menschlichen getragen und genau darauf kommt es an.

 

Selbstverständlich wissen wir auch, dass nicht alles, was glänzt, Gold ist und daher arbeiten wir bereits an einem Beitrag mit dem Thema: „Der Preis für meine Freiheit! Die weniger angenehmen Herausforderungen in der Arbeit im Hochseilgarten.“

 

Hinweis

In diesem Sinne: Vielleicht sehen wir uns in der einen oder anderen Ausbildung?!

 

 

Autor: Manfred Hofferer

Jahrgang 1962, studierte u.a. Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Wien und ist der wissenschaftlich-pädagogische Leiter der Bildungspartner Österreich. In der Vergangenheit engagierte er sich für pädagogische und therapeutische Projekte und Ausbildungen im Sektor Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Nun widmet er sich schwerpunktmäßig pädagogischen Themen vom Ausbildungsabschluss über den Berufseinstieg bis hin zum Arbeitsalltag.

 

Vielleicht interessieren Sie sich auch für diese Beiträge?

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis der Hochseilgartentrainerausbildung der Bildungspartner Österreich

Kommentar schreiben

Kommentare: 0