Wieso ICH nicht?!

Was hat es mit der Absage auf sich?

NEIN heißt nicht endgültig NEIN!

Der Trend geht in den letzten Jahren immer stärker in die Richtung, dass sich Leute ganz kurzfristig entscheiden, ob sie eine Aus- oder Fortbildung machen. Und dann wird schnell einmal geklärt ob es eine Förderung gibt und im letzten Moment eine Anmeldung abgeschickt. Und dann passiert zum Erstaunen vieler, das: Es kommt eine E-Mail mit folgendem oder ähnlichem Inhalt:

 

„… Es tut uns sehr leid, aber wir können Sie bei unserem Lehrgang im Sommer/Wintersemester nicht berücksichtigen ...“

 

Warum ist das so?

Die Gründe sind ganz einfach. Wir legen bei der Zusammenstellung der Lehrgangsgruppen besonders großen Wert auf eine bestmöglich arbeits- und entwicklungsfähige sowie sich gegenseitig stimulierende Gruppe. Dabei spielt vor allem das Kriterium der »Heterogenität« hinsichtlich

  • Geschlecht
  • Ausbildung
  • beruflicher Hintergrund
  • persönlicher Erfahrung
  • Ausrichtung auf Zielgruppen und -märke sowie die
  • persönliche Motivation

eine entschiedene Rolle.

 

Bitte was? Heterogenität?!

Ja, ganz genau! Was sind die Vorteile heterogener Gruppen? Die vier wichtigsten u.v.a. sind: Die Teilnehmenden

  • profitieren von dem Vorwissen und den Erfahrungen der Kollegen/innen und können das für die eigene Praxis nutzen.
  • haben die Möglichkeit sich von den KollegInnen zusätzlich zu den Ausbildungsinhalten u.a. Zugänge, Methoden und Techniken, Lernwege und -strategien, etc., abzuschauen und können sich auf diese Weise komplexere Lerngestalten erschließen, Ausbildungsinhalte vernetzen und das erworbene Wissen auf breiter Basis festigen.
  • werden in ihren sozialen Kompetenzen viel stärker gefordert und gefördert als das in homogenen Gruppen der Fall ist.
  • profitieren von dem Mix zwischen eigenständigem Arbeiten und dem Lernen im Team mit unterschiedlichen Herkunfts- und Zugangshintergründen, im Besonderen in der Entwicklung der zielgruppenorientierten Herangehens- und Umsetzungsweisen bei Outdoorprojekten.

Aus diesem Grund ist es beim Outdoorpädagogiklehrgang wichtig, dass Interessierte zur Bewerbung ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben einreichen. Sollten von der Lehrgangsleitung Fragen offen sein oder Unklarheiten bestehen, bittet diese zur Klärung zu einem persönlichen Informations- und Aufnahmegespräch. 

Alle Einreichungen werden entsprechend formal und inhaltlich geprüft und aus diesem Gesamt wird dann eine entsprechende Ausbildungsgruppe zusammengestellt. Das hat sich in den vergangenen Jahren - auch in Hinblick auf den zukünftigen Erfolg der Teilnehmenden - als besonders effektiv und nachhaltig erwiesen.

 

Eines haben wir noch!

Und schließlich haben wir uns schon vor vielen Jahren eine »Selbstbeschränkung« hinsichtlich der Teilnehmendenzahlen auferlegt, damit der „pädagogische Outdoormarkt“ nicht mit Absolventen/innen überschwemmt wird und sich diese dann unnötig im Wege stehen; man kennt das aus anderen Ausbildungsbereichen!

 

D.h., manchmal geht es einfach aufgrund fehlender Voraussetzungen grundsätzlich nicht, aber für den überwiegenden Teil der Absagen bzw. NEIN´s von unserer Seite gilt: Kein endgültiges NEIN, sondern ein „Jetzt gerade nicht!“ Am Ende zählt halt immer Qualität vor Quantität :-)

 

In diesem Sinne

Gute Zeit in und mit der Natur! 

 

HINWEIS: Laufende Infos zu dem Lehrgang gibt es auf unserer Outdoorpädagogik Facebookseite.

Vielleicht interessieren Sie sich auch für unsere Ausbildung zum/zur Hochseilgartentrainer/in?

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