So sicher nicht!

Fake-Identität

Klingt vielleicht ein bisschen konstruiert, ist in der Praxis aber gang und gäbe!

 

Zunehmend problematisch wird dieser Umstand, da im Bereich der Erwachsenenbildung immer mehr selbst ernannte Bildungsgugurs durch die Landschaft ziehen, allerlei sonderbare Ausbildungsangebote anpreisen und vollmundig irrwitzige Versprechungen von sich geben.

 

Wenn es tatsächlich so einfach wäre, wie in der Abbildung dargestellt, was bräuchte es da Ausbildung oder/und Studium sowie Jahrelanges sammeln von praktischen Erfahrungen? 

 

Worauf bei der Auswahl von Bildungsanbietern geachtet werden soll:

  1. Ausbildungsstand und Angebotspalette des/der Anbieter/in
  2. Erfahrungen & Referenzen
  3. Umfeld und Lernort/e der Bildungsveranstaltung/en
  4. Inhalte, Aufbau, Methoden und Techniken der Bildungsveranstaltungen
  5. eingesetzte DozentInnen, TrainerInnen, Coaches
  6. Art der Leistungserbringung (wie und womit wird der Inhalt konkret umgesetzt)
  7. Abschluss, Diplom, Zertifikat und deren öffentliche Anerkennung
  8. Kosten & Preis-Leistungsverhältnis

Zusätzlich lohnt es sich, die

  • Teilnahmebedingungen sowie die
  • Allgemeinen Geschäftsbedingungen

ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Und am Ende kann es nicht schaden, zum/zur Anbieter/in in den »Sozialen Medien« zu recherchieren und bei Absolventen/innen nachzufragen. Wer in diesen Bereichen »GESUND SKEPTISCH« ist, erspart sich am Ende enttäuscht zu werden.

 

Noch ein Tipp: Nur weil Inhalte, Ziele oder Themen eines Bildungsangebots auf den ersten Blick plausibel erscheinen, den eigenen Vorstellungen entsprechen und in das persönliche Denkschema passen, heißt das noch lange noch nicht, dass es seriös ist! ;-)

 

In jedem Fall lohnt es sich, vor einer Buchung ganz genau hinzuschauen!


Autor: Manfred Hofferer

Jahrgang 1962, studierte u.a. Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Universität Wien und ist der wissenschaftlich-pädagogische Leiter der Bildungspartner Österreich. In der Vergangenheit engagierte er sich für pädagogische und therapeutische Projekte und Ausbildungen im Sektor Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Nun widmet er sich schwerpunktmäßig pädagogischen Themen vom Ausbildungsabschluss über den Berufseinstieg bis hin zum Arbeitsalltag.

 

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