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Die Aufforderung zur Darstellung der eigenen Person und des beruflichen Werdegangs in Form einer kurzen Selbstpräsentation zählt heute zu den häufigsten Einstiegen in Bewerbungsgespräche, Assessment-Center sowie in betriebsinterne Veränderungsprozesse, etwa beim Wechsel in eine neue Abteilung.
In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Bitte um eine kurze Selbstpräsentation als Aufforderung verstanden wird, den eigenen Lebenslauf chronologisch wiederzugeben. Diese Vorgehensweise führt oftmals zu wenig strukturierten und inhaltlich wenig aussagekräftigen Darstellungen.
Dieser Seminartag setzt daher bewusst früher an. Im Mittelpunkt steht das Verständnis von Selbstpräsentation als eigenständige Kommunikationsform mit klarer Funktion, Struktur und Wirkung. Die Teilnehmenden setzen sich mit den grundlegenden Bausteinen, dem sachgerechten Aufbau sowie mit den Anforderungen unterschiedlicher beruflicher Situationen auseinander. Dabei werden sowohl allgemeine Grundlagen als auch typische Abläufe und Phasen aus der Arbeitsrealität behandelt.
Der Seminartag verfolgt das Ziel, Selbstpräsentation als eigenständige berufliche Handlungskompetenz verständlich zu machen. Die Teilnehmenden entwickeln ein klares Verständnis für Funktion, Aufbau und Wirkung von Selbstpräsentationen und erweitern ihre Kompetenz, sich situationsgerecht, strukturiert und nachvollziehbar darzustellen.
Im Rahmen des Seminartages erarbeiten und reflektieren die Teilnehmenden ihre eigenen Selbstpräsentationen. Diese werden auf unterschiedliche Situationen abgestimmt, weiterentwickelt und mehrfach praktisch erprobt. Der Fokus liegt auf Klarheit, Struktur, Authentizität sowie einer angemessenen Darstellung der eigenen Rolle und Kompetenzen.
Die didaktische Gestaltung orientiert sich an handlungs- und erfahrungsbasierten Lernansätzen. Ausgangspunkt bilden reale Situationen aus dem Ausbildungs- und Berufsalltag der Teilnehmenden. Fachliche Inputs werden gezielt eingesetzt und mit praktischen Erprobungsphasen, Reflexion und strukturierter Rückmeldung verbunden.
Der Lernprozess folgt einem klaren Zyklus aus Erfahren, Reflektieren, Strukturieren und erneutem Anwenden. Dadurch wird Handlungssicherheit aufgebaut und der Transfer in den betrieblichen Alltag systematisch unterstützt. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen werden durch variierende Sozialformen und Aufgabenstellungen berücksichtigt.
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