Häufige Fragen - FAQs

Welchen Zugang zum Thema Jugend- und Erwachsenenbildung habt ihr?

Unser Zugang zur Jugend- und Erwachsenenbildung: Seit 1999 verstehen wir Bildungspartner Österreich uns als Gestaltende von Lernprozessen, die Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleiten. Unser Zugang ist ganzheitlich: Wir schaffen Räume, in denen Teilnehmende durch gezielte Inputs und Reflexionsaufgaben, moderierte Gespräche und kreative Methoden ihre verborgenen Potenziale und Stärken nicht nur erkennen, sondern auch aktiv für deine Ziele nutzbar machen.

 

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Förderung von Autonomie und Selbstgestaltung. Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiges Lernen nur dann gelingt, wenn die neuen Erkenntnisse erfolgreich in den Alltag und die berufliche Praxis übertragen werden. Daher legen wir größten Wert auf einen hohen Praxistransfer in all unseren Seminaren, Kursen und Ausbildungen.

 

Uns ist es wichtig, dass die Menschen in den Ausbildungen nicht nur das Vordergründige und Offensichtliche sehen, sondern vor allem die Hintergründe des Tuns, das Warum, verstehen.

Was kann ich konkret für meine berufliche Zukunft lernen?

Vielfältige Ansätze und praxiserprobte Methoden: In unseren Ausbildungen kommt ein breites Spektrum an modernen und bewährten Ansätzen der Erwachsenenbildung zum Einsatz, um ein effektives und nachhaltiges Lernerlebnis zu gewährleisten. Wir arbeiten unter anderem mit dem von uns entwickelten dialogorientierten LernenLesebeiträgenImpuls- und Arbeitstexten und Hörbeiträgen. Methoden wie Fallanalysen, Szenarien-Arbeit sowie moderierte Fachgespräche und -diskussionen dienen nicht nur der Wissensvermittlung, sondern fördern intensiv die Selbsterfahrung und die Reflexion des eigenen Planens und Handelns.

 

Ein weiterer Eckpfeiler ist der stärkenorientierte Ansatz, der das individuelle Talent der Teilnehmenden in den Fokus rückt. Um maximale Flexibilität zu ermöglichen, setzen wir zudem auf Online-Live- und Blended-Learning, eine Kombination aus Präsenz- und Online-Einheiten, sowie auf bewegungsorientiertes Lernen, beispielsweise in unseren Outdoorpädagogik-Ausbildungen.


Erfahre ich auch, wie ich meine Schulungs- und Trainingsideen in der Praxis umsetze?

Dein konkreter Nutzen für die berufliche Zukunft: Unsere Ausbildungen sind darauf ausgelegt, Dir handfeste Kompetenzen für Deine berufliche Laufbahn zu vermitteln. Du lernst, Bildungsprozesse von der Idee bis zur Evaluierung professionell zu gestalten. Dazu gehört das zielgerichtete Setzen von Lernzielen, die didaktische Aufbereitung von Inhalten und die Schaffung einer motivierenden und positiven Lernatmosphäre. Absolventen sind in der Lage, eigenverantwortlich wirksame Seminare und Trainings zu konzipieren und durchzuführen.

 

Darüber hinaus vermitteln wir praxisnahes Wissen zur Vermittlung von Soft Skills und zur Begleitung von Menschen in Entwicklungsprozessen. Für jene, die den Weg in die Selbstständigkeit anstreben, bieten wir zudem Module zur Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells, inklusive Marketingstrategien und Kundenakquise.


Ich unterrichte/trainiere bereits. Werde ich während der Ausbildung trotzdem Neues lernen?

Neues lernen - auch als erfahrene Lehrkraft oder Trainer/in: Unsere Bildungsangebote richten sich explizit auch an erfahrene Fachkräfte aus dem Bildungs- und Trainingsbereich. Wir fördern einen interdisziplinären Austausch auf Augenhöhe, von dem alle Teilnehmenden profitieren. Als erfahrene Trainerin bzw. Trainer oder Pädagogin und Pädagoge hast Du bei uns die Möglichkeit, Dein methodisches Repertoire zu erweitern, innovative Ansätze kennenzulernen und über den Fachdialog zu Inhalten aus verwandten Fachrichtungen der Pädagogik neue Perspektiven auf Ihre Arbeit zu gewinnen.
Die Begleitung durch unsere Expertinnen und Experten wie Manfred Hofferer, Yvonne Wendelin, Sebastian Horvath bieten Dir zudem die Chance, Deine Kompetenzen gezielt zu vertiefen, sich in neuen Feldern zu spezialisieren und frische Impulse für Deine Lehrtätigkeit zu erhalten.

Ich habe gehört, ihr arbeiten stark individualisiert. Was verbirgt sich dahinter?

Unser individualisierter Ansatz: Ihr persönlicher Bildungsweg: Bei uns stehst Du als lernender Mensch im Mittelpunkt. Unter "starker Individualisierung" verstehen wir einen Ansatz, der Deine persönliche Ausgangslage, Deine Ziele und Deine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Das zeigt sich in flexiblen Lernmodellen, die Dir zum Beispiel durch die Kombination von verschiedenen Zusätzen zu den Online-Live-Einheiten ein berufsbegleitendes Lernen ermöglichen.

Ein persönliches Mentoring und eine individuelle Begleitung durch unsere Trainerinnen und Trainer sind feste Bestandteile unserer Lehrgänge. Du hast zudem die Möglichkeit, innerhalb der Ausbildungen eigene Schwerpunkte zu setzen und dich in den Anwendungsfeldern zu spezialisieren, die für Deine berufliche Zukunft am relevantesten sind.


Das ist meine erste Ausbildung bei den Bildungspartnern Österreich. Warum kann ich Euch vertrauen?

Warum Du uns vertrauen kannst: Vertrauen ist die Basis für erfolgreiches Lernen. Als Dein Bildungspartner bzw. Deine Bildungspartnerin kannst Du dich auf mehrere Qualitätsmerkmale verlassen: Wir verfügen über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Unsere hohen Standards sind offiziell bestätigt: Wir sind nach ISO 9001:2015 zertifiziert und in ganz Österreich Ö-CERT anerkannt und wba-Österreich akkreditiert.

Unsere Lehrgänge werden ausschließlich von erfahrenen Fachexperten geleitet, die ihr praxiserprobtes Wissen an Sie weitergeben. Der klare Fokus auf die praktische Anwendbarkeit des Gelernten sowie die positiven Rückmeldungen unserer zahlreichen Absolventinnen und Absolventen bestätigen die Qualität und den nachhaltigen Nutzen unserer Angebote.


Unsere Garantie

Wir finden zu jedem Thema und jedem Begriff die richtige Antwort. Warum? Weil es unser Beruf ist. 

 

Das Alphabet der Erwachsenenbildung

  • Autonomie - Frage: Was versteht man unter Autonomie in der Erwachsenenbildung? Antwort: Autonomie bezeichnet die Kompetenz der Lernenden, ihre Lernprozesse eigenverantwortlich zu gestalten und Entscheidungen über Lernziele, -inhalte und -methoden selbst zu treffen. Sie ist ein zentrales Ziel, da Erwachsene als mündige Individuen betrachtet werden, die ihr Lernen selbst in die Hand nehmen.
  • Bildungsberatung – Frage: Welchen Zweck erfüllt die BildungsberatungAntwort: Bildungsberatung unterstützt Erwachsene dabei, passende Lernangebote zu finden und ihre Bildungs- und Berufsbiografie aktiv zu gestalten. Sie bietet Orientierung in der vielfältigen Bildungslandschaft und hilft bei der Klärung von Kompetenzen und Zielen.
  • Curriculum - Frage: Was legt ein Curriculum fest? Antwort: Das Curriculum legt die Ziele, Inhalte, Methoden und die geplante Abfolge eines Lehr-Lern-Prozesses fest. In der Erwachsenenbildung wird es oft flexibel gehandhabt, um auf die Bedürfnisse und Vorerfahrungen der Teilnehmenden eingehen zu können.
  • Didaktik - Frage: Womit beschäftigt sich die Didaktik der Erwachsenenbildung? Antwort: Die Didaktik der Erwachsenenbildung ist die Lehre vom Lehren und Lernen im Erwachsenenalter. Sie beschäftigt sich mit der theoriegeleiteten Planung, Gestaltung und Analyse von Lehr-Lern-Situationen unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen erwachsener Lerner.
  • Erfahrungslernen - Frage: Was ist der Ausgangspunkt beim ErfahrungslernenAntwort: Beim Erfahrungslernen werden die persönlichen und beruflichen Erfahrungen der Teilnehmenden als Ausgangspunkt für den Lernprozess genutzt. Neues Wissen wird an bestehende Erfahrungen angeknüpft und durch Reflexion vertieft.
  • Formales Lernen - Frage: Was kennzeichnet formales LernenAntwort: Formales Lernen findet in institutionalisierten Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Hochschulen statt und führt zu staatlich anerkannten Abschlüssen. Es ist durch strukturierte Lehrpläne und eine klare Leistungsbewertung gekennzeichnet.
  • Gruppendynamik - Frage: Was beschreibt der Begriff GruppendynamikAntwort: Gruppendynamik beschreibt die Prozesse und Beziehungen, die sich innerhalb einer Lerngruppe entwickeln und das Lernklima maßgeblich beeinflussen. Eine positive Gruppendynamik fördert die Kooperation, Motivation und den Lernerfolg aller Teilnehmenden.
  • Handlungsorientierung - Frage: Was steht bei der Handlungsorientierung im Mittelpunkt? Antwort: Handlungsorientierung stellt das aktive und selbstständige Handeln der Lernenden in den Mittelpunkt. Anhand von praxisnahen Aufgaben sollen die Teilnehmenden befähigt werden, berufliche und private Situationen kompetent zu bewältigen.
  • Informelles Lernen - Frage: Wo findet informelles Lernen statt? Antwort: Informelles Lernen geschieht beiläufig und unstrukturiert in alltäglichen Lebenszusammenhängen, sei es am Arbeitsplatz oder in der Freizeit. Es trägt wesentlich zur Kompetenzentwicklung bei, führt aber zu keinen formalen Zertifikaten.
  • Job-Rotation - Frage: Was geschieht bei der Job-RotationAntwort: Job-Rotation ist eine Methode der Personalentwicklung, bei der Mitarbeitende systematisch den Arbeitsplatz wechseln. Das fördert den Erwerb neuer Fertigkeiten und Kompetenzen und das Verständnis für betriebliche Gesamtzusammenhänge.
  • Kompetenz - Frage: Was bedeutet Kompetenz im Kontext der Bildung? Antwort: Kompetenz bezeichnet das Können, in einer bestimmten Situation selbstorganisiert und kreativ zu handeln, indem auf Wissen und Fertigkeiten zurückgegriffen wird. Ihre Entwicklung ist ein zentrales Anliegen der Erwachsenenbildung.
  • Lebenslanges Lernen - Frage: Was besagt das Prinzip des lebenslangen LernensAntwort: Lebenslanges Lernen beschreibt den Grundsatz, dass Menschen über ihre gesamte Lebensspanne hinweg lernen, um sich an Veränderungen anzupassen. Es umfasst formales, non-formales und informelles Lernen in allen Lebensphasen.
  • Motivation - Frage: Welche Rolle spielt die Motivation in Lernprozessen? Antwort: Motivation ist der entscheidende Antrieb für die Teilnahme an und den Erfolg von Lernprozessen. Sie kann intrinsisch (aus persönlichem Interesse) oder extrinsisch (durch äußere Anreize) bedingt sein.
  • Non-formales Lernen - Frage: Was unterscheidet non-formales von formalem Lernen? Antwort: Non-formales Lernen findet außerhalb des formalen Bildungssystems in organisierten Kursen oder Seminaren statt. Es ist zielgerichtet, führt aber in der Regel nicht zu staatlich anerkannten Abschlüssen.
  • Offene Bildungsressourcen (OER) - Frage: Was sind Offene Bildungsressourcen (OER)Antwort: Offene Bildungsressourcen sind frei zugängliche Lehr-, Lern- und Forschungsmaterialien. Sie fördern den offenen Zugang zu Bildung und können kostenlos genutzt und weiterverbreitet werden.
  • Portfolio - Frage: Wozu dient ein Portfolio in einem Lernprozess? Antwort: Ein Portfolio ist eine Sammlung von Arbeiten und Reflexionen, mit der Lernende ihre Lernfortschritte und Kompetenzen dokumentieren. Es dient der Selbsteinschätzung und kann zur Leistungsbewertung herangezogen werden.
  • Qualitätssicherung - Frage: Welches Ziel haben Maßnahmen zur QualitätssicherungAntwort: Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Qualität von Bildungsangeboten systematisch zu planen, zu überprüfen und zu verbessern. Sie bezieht sich auf die Konzeption, Durchführung und die Ergebnisse von Lehr-Lern-Prozessen.
  • Reflexion - Frage: Was versteht man unter ReflexionAntwort: Reflexion ist der Prozess des bewussten Nachdenkens über Erfahrungen, Handlungen und Lernprozesse. Sie ist zentral, um aus Erfahrungen zu lernen und das eigene Verständnis zu vertiefen.
  • Selbstgesteuertes Lernen - Frage: Wer übernimmt beim selbstgesteuerten Lernen die Verantwortung? Antwort: Beim selbstgesteuerten Lernen übernehmen die Lernenden die Verantwortung für ihren Lernprozess, indem sie ihre Ziele, Inhalte und Strategien weitgehend selbst bestimmen. Dieser Ansatz fördert die Autonomie und die Kompetenz, das eigene Lernen zu organisieren.
  • Transfer - Frage: Was beschreibt der Begriff LerntransferAntwort: Lerntransfer bezeichnet die Kompetenz, erworbenes Wissen und erlernte Kenntnisse und Fertigkeiten erfolgreich im Alltag anzuwenden. Die Sicherung des Transfers ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Unterrichtsgestaltung - Frage: Worauf fokussiert die Unterrichtsgestaltung für Erwachsene? Antwort: Die Unterrichtsgestaltung in der Erwachsenenbildung fokussiert auf eine teilnehmer- und handlungsorientierte Methodik. Sie zielt darauf ab, eine aktivierende und motivierende Lernumgebung zu schaffen.
  • Validierung von Lernergebnissen - Frage: Was wird bei der Validierung von Lernergebnissen anerkannt? Antwort: Die Validierung von Lernergebnissen ist der Prozess, bei dem non-formal und informell erworbene Kompetenzen offiziell anerkannt werden. Sie ermöglicht es, auch außerhalb des formalen Bildungssystems erworbenes Wissen sichtbar zu machen.
  • Weiterbildung - Frage: Was umfasst der Begriff WeiterbildungAntwort: Weiterbildung umfasst alle Lernaktivitäten nach der ersten Bildungsphase, die der Vertiefung, Erweiterung oder Aktualisierung von Qualifikationen dienen. Sie schließt die berufliche, allgemeine und politische Weiterbildung ein.
  • Xenagogik - Frage: Womit befasst sich die XenagogikAntwort: Die Xenagogik befasst sich als Spezialdisziplin mit der Bildung und dem Lehren von und mit Fremden und Anderskulturellen. Sie fördert interkulturelle Kompetenzen und das Verständnis für Vielfalt.
  • Y - Theorie nach McGregor - Frage: Von welchem Menschenbild geht die Theorie Y aus? Antwort: Die Theorie Y ist ein Menschenbild, das davon ausgeht, dass Menschen von Natur aus motiviert und leistungsbereit sind. In der Erwachsenenbildung dient diese Theorie als Grundlage für partizipative Lehr-Lern-Arrangements.
  • Zielgruppenorientierung - Frage: Was bedeutet Zielgruppenorientierung bei Bildungsangeboten? Antwort: Zielgruppenorientierung bedeutet, Bildungsangebote spezifisch auf die Bedürfnisse, Interessen und Lernvoraussetzungen einer bestimmten Gruppe auszurichten. Sie ist ein wesentliches Prinzip für die Planung erfolgreicher Weiterbildungsmaßnahmen.
In unserer Leseecke findest du vertiefende Informationen zu den Themen PädagogikPsychologieGesundheitTrain the TrainerOutdoorpädagogik und Selbstständigkeit.
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