Leidenschaft klingt gut, reicht aber nicht. Wer aus einem privaten Interesse ein Bildungsangebot macht und dafür Kundschaft oder Fördergelder sucht, verwechselt Selbstverwirklichung mit professioneller Verantwortung. Erwachsenenbildung braucht keine bezahlte Selbstbespiegelung, sondern Expertise, Evidenz, Qualität und echten Nutzen. Dieser Beitrag fragt unbequem: Wo endet Hobby, wo beginnt seriöse Bildungsarbeit? Und wer trägt Verantwortung, wenn Begeisterung Kompetenz ersetzt? Genau jetzt.